Hier finden Sie Faktenblätter, Präsentationen und Praxisbeispiele.

Der "Business Case" von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM): Fehlende Gesundheit und Motivation kostet - Es lohnt sich, Gesundheit zu managen! - Erfolge durch BGM - Wissenschaftliche Studien zu Kosten-Nutzen-Analysen, Return on Investment (ROI), Reduzierung von Fehlzeitenraten - "Gesunde Unternehmen" längst keine Fiktion mehr.

Hier finden Sie aufbereitete Informationen zu: Hintergrund - Begriffliche Differenzierung - Ziel- & Problemstellung - BGM als Prozess - Konzept & Ablauf: Arbeitskreis Gesundheit, Gesundheitszirkel, Gesundheitsbericht, Mitarbeiterbefragung - Interventionsansätze - Handlungsfelder - Merkmale guter Praxis - Hindernisse - Warum sich BGM lohnt und wem es nutzt! - Fazit.

Was ist ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)? Welchen Nutzen hat es für ein Unternehmen? Welche Schritte und welche konkreten Maßnahmen führen zum Erfolg? Die neue psyGA-Handlungshilfe "Gesunde Mitarbeiter - gesundes Unternehmen" gibt auf diese Fragen konkrete Antworten und Tipps.

Unternehmen erfahren in der Handlungshilfe anhand drei verschiedener Themenblöcke, wie ein Betriebliches Gesundheitsmanagement funktioniert. Die Handlungshilfe enthält Informationen zum rechtlichen Rahmen und warum sich eines BGM für viele Betriebe lohnt. Darüber hinaus wird gezeigt, wie ein Betriebliches Gesundheitsmanagement umgesetzt werden kann und was bei der Einführung beachtet werden sollte. Die Handlungshilfe bietet außerdem praktische Informationen rund um Themen wie gesunde Arbeitsbedingungen, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Resilienz, Suchtgefahren und Prävention, Gesundheitsverhalten, gesundes Führen und ein gesundes Miteinander.

Praxisbeispiele aus Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit dem BGM gesammelt haben, sowie mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Weiterbildung und Behörden zeigen, wie die Einführung eines BGM erfolgreich sein kann.

Die Broschüre kann hier bestellt werden: http://psyga.info/ueber-psyga/materialien/handlungshilfe-bgm/.

Dateien:
psyGA_Handlungshilfe_BGM.pdf (5,53 Mb)

Die Online-Fragebogen zur Selbsteischätzung basiert auf den Qualitätskriterien zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) des Europäischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP).

Danach umfasst Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies kann durch eine Verknüpfung folgender Ansätze erreicht werden:

  • Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen
  • Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung
  • Stärkung persönlicher Kompetenzen

Der Fragebogen ist das Ergebnis eines intensiven Beratungs- und Abstimmungsprozesses. Nicht nur der Sachverstand der im Netzwerk unmittelbar vertretenen Experten ist hier eingeflossen; auch externe, erfahrene Qualitätsmanagement-Spezialisten wurden zu Rate gezogen. Er besteht aus insgesamt 28 Fragen verteilt auf 6 Kategorien:

  • Betriebliche Gesundheitsförderung & Gesundheitspolitik
  • Personalwesen & Arbeitsorganisation
  • Planung
  • Soziale Verantwortung
  • Umsetzung 
  • Ergebnisse

Die Bewertung erfolgt nach einer 5-stufige Antwortskala statt:

  1. nicht begonnen
  2. ansatzweise umgesetzt
  3. teilweise umgesetzt
  4. weitgehend umgesetzt
  5. vollständig umgesetzt

Stufe 1: nicht begonnen (0%)
Auf dieser Stufe existieren keine Prozesse & Maßnahmen.

Stufe 2: ansatzweise umgesetzt (25%)
Auf dieser Stufe werden Maßnahmen punktuell in Projektform durchgeführt, dabei jedoch unsystematisch umgesetzt, keine kontinuierliche Verbesserung sowie nur punktuelle Beteiligung der Beschäftigten.

Stufe 3: teilweise umgesetzt (50%)
Maßnahmen werden in mehreren Bereichen des Unternehmens umgesetzt, es existieren Projekte über einen längeren Zeitraum, teilweise werden Maßnahmen systematisch geplant und umgesetzt, dennoch existiert keine kontinuierliche Verbesserung.

Stufe 4: weitgehend umgesetzt (75%)
Auf dieser Stufe werden Maßnahmen in vielen Bereichen des Unternehmens umgesetzt, die Mehrheit der Beschäftigten hat Zugang zu ihnen, viele Maßnahmen werden systematisch geplant und umgesetzt, teilweise werden Maßnahmen kontinuierlich verbessert.

Stufe 5: vollständig umgesetzt (100%)
Auf dieser Stufe werden Maßnahmen kontinuierlich in allen Bereichen des Unternehmens umgesetzt, alle Beschäftigten haben unabhängig von der Hierarchiestufe Zugang zu ihnen, alle Maßnahmen werden vollständig unter ständiger Beteiligung der Beschäftigten kontinuierlich verbessert.

Hier geht es zum Online-Fragebogen: http://www.enwhp.org/fragebogen/fragebogen.php?lang=1&site=1

Dienstvereinbarungen bieten die Möglichkeit, Leitgedanken und Ziele sowie Handlungsfelder festzulegen. Sie regeln die Rahmenbedingungen, Zuständigkeiten und Vorgehensweisen und schaffen damit klare und von allen zu beachtende Vorgaben für die Umsetzung.

Die Stadt München hat in ihrer Dienstvereinbarung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement zusätzlich Qualitätsstandards definiert und ist damit ein Musterbeispiel für eine gelungene Umsetzung.

Quelle: Betriebliches Gesundheitsmanagement der Stadt München

Nach der Lektüre der Broschüre "Gute Fragen für mehr Gesundheit" dürften bei den Lesern kaum Fragen zum Thema Mitarbeiterbefragungen offen bleiben. Für die verantwortlichen Führungskräften in Behörden bietet sie zudem die seltenen Möglichkeit eines Benchmarkings der Ergebnisse:

Nach der Lektüre der Broschüre "Gute Fragen für mehr Gesundheit" dürften bei den Lesern kaum Fragen zum Thema Mitarbeiterbefragungen offen bleiben. Für die verantwortlichen Führungskräften in Behörden bietet sie zudem die seltenen Möglichkeit eines Benchmarkings der Ergebnisse. Im Anhang finden Sie die Mittelwerte einer mithilfe des Instruments durchgeführten Befragung bei sieben Bundesbehörden, was die Einordnung der im eigenen Haus erfassten Ergebnisse erleichtert. Außerdem wird anhand der vorliegenden Befragungsergebnisse erklärt, wie diese zu "lesen" sind, welche Erkenntnisse sie liefern. Zuvor wird die Methodik der Befragung chronologisch beschrieben, von der Entscheidungsfindung über Art und Organisation der Befragung über die konkrete Durchführung bis hin zur begleitenden Informationsstrategie und die Evaluation. Obwohl die Broschüre sich in erster Linie an Bundesbehörden richtet, ist sie ein wertvoller Wegweiser für alle Verwaltungseinheiten.

PDF-Download: Unfallkasse des Bundes (Hg.) (2011): Mitarbeiterbefragung für ein fundiertes Gesundheitsmanagement. Wilhelmshaven

Ein Gesundheitstag kann ein erster Schritt auf dem Weg zum gesunden Unternehmen sein. Sie bieten Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Gesundheitsthemen und gesunde Lebensweisen zu informieren.

Für die Organisation eines Gesundheitstages stellt die Unfallkasse Thüringen einen Leitfaden sowie eine Toolbox zur Verfügung. Hierin enthalten sind unter anderem Antworten auf folgende Fragen:

  • „Wen kann ich als Partner und Akteur einbeziehen?
  • „Wie gestalte ich die organisatorischen Rahmenbedingungen?“ und
  • „Wie schaffe ich es möglichst viele Mitarbeiter für den Tag zu gewinnen?“

Quelle: http://www.ukt.de/index.php/gesundheitstag

Dateien:
Leitfaden_comp.pdf (856 Kb)
Toolbox_Comp.pdf (4,97 Mb)

Die Grundlagen für das Gesundheitsmanagement ist ein integratives Konzept unter Einbindung der Themen Personalentwicklung, Organisationsentwicklung sowie Qualitätsmanagement. Die Gesundheit der Mitarbeiter spielt eine Schlüsselrolle für die Deutsche Rentenversicherung

Mehr zum Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit erfahren Sie unter: www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de.

Deutsche Post DHL Group (DPHDL) ist der weltweit größte Logistikkonzern. Über 480.000 Mitarbeiter in mehr als 220 Ländern / Territorien bilden ein globales Infrastrukturnetz-werk zum Transport von Waren und Informationen.

Mehr zum Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit unter: www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de.

SAP definiert Gesundheit nach dem zwei Säulen Modell: die individuelle Gesundheit („Betriebliche Gesundheitsförde-rung“) und die organisationale Gesundheit („Betriebliches Gesundheitsmanagement“).

Mehr zum Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit unter: www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de.

Die Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeiter hat bei Siemens eine lange Tradition. Bereits 1888 stellte Werner von Siemens den ersten Werksarzt an um die medizinische Versorgung der Mitarbeiter zu verbessern. Heute wie damals geht es darum, arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken zu vermeiden und die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern.

Mehr zum Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit erfahren Sie unter: www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de.

„Wirtschaftlich Denken – sozial Handeln“ ist der Leitsatz des 1996 gegründeten Unternehmens, das Dienstleistungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung und Beschäftigungsförderung anbietet und unter anderem sieben Altenpflegeheime betreibt.

Mehr zum Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit erfahren Sie unter: www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de.

Lernen Sie einige unserer Preisträger kennen.

Der BKK Dachverband e.V. lobt regelmäßig den "Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit" aus. Die Auszeichnung erhalten Unternehmen und Organisationen mit einem vorbildlichen Gesundheitsmanagement, die ihre Aktivitäten nicht nur auf die individuellen Verhaltensweisen ausrichten, sondern auch Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Rahmenbedingungen erfolgreich umsetzen und das Betriebliche Gesundheitsmanagement als Bestandteil der Unternehmensstrategie betrachten.

Mehr zum Unternehmenspreis Gesundheit unter: www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de